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Blog geschrieben auf Wandtafel
Gedanken im Fluss. . . .

Personaltraining & Coaching bei Rheuma, Arthrose und Gicht

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Unsere Biographie wird zur Biologie

In unserem Körper ist unsere ganze Geschichte enthalten. Alles was wir bisher erlebt haben ist in unserem Unterbewusstsein gespeichert.
Und nicht nur dort, sondern auch in unserem Körper. Jeder Gedanke beeinflusst unser Körpersystem. Einige Gedanken sind wie starke Aufladungen und verursachen eine Reaktion im gesamten Organismus.
Ein tiefes Angstgefühl kann zum Beispiel folgendes aktivieren:
Sie brechen in Schweiss aus, das Herz beginnt zu rasen und der Magen verkrampft sich.

Ein liebevoller Gedanke kann hingegen den ganzen Körper entspannen.
Jeder Gedanke verursacht eine Reaktion im Körper. Alle unsere Gedanken treten ungeachtet ihres Inhalts, zuerst als Energie in unser System ein.
Gedanken, die emotionale, mentale oder spirituelle Energie in sich tragen, lösen biologische Reaktionen aus, die dann in unserer Zellerinnerung gespeichert werden.
Auf diese Weise wird unsere Biographie in unser biologisches System eingewebt.
Schritt für Schritt, Tag für Tag.

Heilung wird allgemein als das erkannt, wenn die körperlichen Symptome verschwinden, sei es durch Medikamente oder Therapien.
Den Körper von einer Krankheit zu heilen bedeutet jedoch auch, den emotionalen und psychologischen Stress zu reduzieren der Teil der Krankheit war. Geschieht das nicht, ist es möglich und oft auch wahrscheinlich, dass die Krankheit zurückkehrt.

Viele Patienten neigen dazu, die Verantwortung über ihr „Gesund werden“ in die Hand des Arztes und dessen Behandlungsmethoden zu geben. Diese Behandlung erfordert keine bewusste oder aktive Teilnahme des Patienten.

Heil werden ist dagegen ein innerer, aktiver Vorgang, bei dem man seine Einstellungen, Erinnerungen und Überzeugungen überprüft und allfällige negative Verhaltensweisen und Muster erkennt und loslässt.

Gesund sein - Heil sein ist vor allem eine Einzelaufgabe. Niemand kann sie einem anderen Menschen abnehmen. Wir können anderen natürlich beistehen, aber niemand kann beispielsweise einem Menschen für einen anderen vergeben und keiner kann dafür sorgen, dass jemand die schmerzlichen Erfahrungen oder Erinnerungen loslässt, die er loslassen muss um zu heilen. 
Doch das ist einfacher gesagt als getan. Wer will sich schon gerne seinen unangenehmen, schmerzlichen Prägungen stellen? 
Oder wie schwer ist es, seine Lebensgewohnheiten dauerhaft zu verändern wenn nicht gerade ein akuter Leidensdruck besteht?
Hier kann ein Life Coaching wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Gerne lade ich Sie zu einem kostenlosen 30 Min Erstgespräch ein. Danach entscheiden Sie ob Sie ihrer Biografie eine neue Richtung geben möchten…

Etikettieren oder Meditieren?

Was machst du beruflich? Woher kommst du? Welche Einstellung hast du? Welcher Gruppierung gehörst du an?

Leute wollen identifizieren und etikettieren um einen Menschen in Schubladen einordnen zu können die sie bereits im Kopf haben. Wir haben einen ganzen Sack voller Etiketten die darauf warten ausgeteilt zu werden. Daran sind wir gewöhnt. So haben wir das von anderen übernommen. Wir sind froh, wenn wir sagen können: „Das ist halt ein Amerikaner, typisch Deutsche, so sind halt die Italiener.“ Wir kleben das Etikett auf, als wüssten wir, was wir mit Amerikaner, Deutsche oder Italiener meinen. „Das ist ein Mensch den ich liebe, das ist einer den ich hasse, den finde ich blöd und den bewundere ich“. Kleben wir ein Etikett auf, können wir den wahren Menschen dahinter nicht mehr sehen. Es ist viel einfacher ihn in einer Schublade zu versorgen und uns somit von ihm abzutrennen. Doch auf einer übergeordneten Ebene sind wir alle miteinander verbunden, auch wenn physisch und mental gewisse Schutzmechanismen bestimmt nötig sind.

Seit die Menschen übers Internet verbunden sind hat die Gewohnheit des Etikettierens dazu geführt, dass wir etwas“ liken“ oder wegklicken, wir öffnen ein neues Fenster und lassen uns treiben vom Schwall der unterhaltenden und ablenkenden Informationen. Von was lassen wir uns unter - halten? Wovon lenken wir uns ab? Ist es die Auseinandersetzung mit uns selbst? Mit dem Teil von uns der nicht denkt und schubladisiert, sondern fühlt, liebt, annimmt, verbindet oder einfach leer sein kann?

Auf meine Frage: „Meditierst du?“ habe ich dutzende Male Antworten wie diese bekommen: „ Meditieren? Dafür habe ich wirklich keine Zeit“ oder „Das ist gar nichts für mich, ich kann nicht einfach still sitzen und nichts tun“ und „Wie langweilig! Ich entspanne mich lieber beim fernsehen.“

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass auch Menschen die meditieren von anderen etikettiert werden. Es folgen Fragen oder Bemerkungen wie: “Ist das etwas Fernöstliches?“ oder „Pass auf dass du nicht abhebst“ und „Was für eine Religion ist das?“

Darauf antworte ich:“ Meditation braucht kein Dogma und hat nichts mit Religion zu tun. Durch das Loslösen von Identifikationen und gefühlsmässigen Verstrickungen wird die natürliche Verbindung zum Selbst wieder hergestellt. Genau so wie es einmal war als wir noch Kinder waren und unseren inneren Raum noch frei hatten von Etiketten.